Kokosnuss PalmeBesonderheiten der Kokosnuss

In den ursprünglichen Anbauländern stellt die Kokosnuss ein elementar wichtiges Grundnahrungsmittel dar. Botanisch ist die Kokosnuss zwar keine Nuss, geschmacklich gesehen jedoch in jedem Fall sehr nussähnlich. Die Kokosnuss – die Steinfrucht mit harter Schale und weichem Kern schmeckt erfrischend, süßlich und lässt echte Paradiesstimmung aufkommen. Hängt die Frucht noch an der Palme, erkennt man sie an der grünen, gelben oder hellbraunen Außenhaut. Komplett ausgereift wird sie bis zu 2,5 kg schwer und erst unter der Außenhaut zeigt sich die trockene, braune Faserschicht so wie man die Kokosnuss kennt. Die Faserschicht ist in etwa einen halben cm dick, jedoch besonders hart und schwer zu knacken. Mit etwas Mühe oder gewusst wie mit etwas Übung, kommt man zu dem köstlich weißen Kokosfruchtfleisch samt rötlicher Samenschale und dem wertvollen Kokoswasser.

Sehr selten erhält man beim Knacken einer Kokosnuss auch eine Art „Kokosperle“. Bei einer von ca. 10.000 Kokosnüssen wachsen alle drei Augen der Kokosnuss zu. Dadurch kapselt sich der Keim der Kokosnuss im Inneren der Nuss ab und wird zu einer Art Perle.

Herkunft der Kokosnuss

Nicht sicher ist man sich über den absolut genauen Ursprungs- und Herkunftsort der Kokosnuss. Kokospalmen wachsen vor allen Dingen in Meeresnähe und die Steinfrucht kann auch einige Zeit im Ozean überdauern ohne zu verderben. Auf diese Weise kann die Frucht viele km zurücklegen, an anderen Stränden landen und sich daher relativ leicht sehr weit verbreiten. Der jedoch urpsrünglich vermutete Ursprungsort der Kokosnuss geht auf die tropische Inselgruppe in Melanesien zurück.

Wachstum & Verbreitung der Kokosnuss

Kokospalmen lieben tropisches, warm-mildes Klima und brauchen täglich viele Sonnenstunden. Bei den richtigen Bedingungen wachsen sie sehr schnell in die Höhe und dienen mit ihren großen Blättern häufig als gern gesehene, natürliche Schattenspender. Daher sind sie außer als reine Anbau- und Nutzpflanze auch in Touristenorten, Badestränden und Hotels sehr beliebt. Dort können herabfallende Kokosnüsse jedoch schnell zu einer Gefahr werden. Daher müssen die Früchte dort regelmäßig geerntet werden.

Mittlerweile werden Kokospalmen längst auf großen Plantagen angebaut. Kokosblüten erscheinen das ganze Jahr über etwa einmal pro Monat an der Palme und werden fremdbestäubt. Besonders große Palmenkulturen sind heutzutage vor allem in Indien, Sri Lanka, Brasilien oder Indonesien vorzufinden. Die Steinfrucht ist kein saisonales Produkt, sondern kann ganzjährig frisch geerntet und verzehrt werden, denn eine Palme trägt in etwa bis zu 60 -100 Früchte im Jahr. Komplett ausgereifte Kokosnüsse erkennt man an gelblich, rot-bräunlicher Farbe, während die junge Trinkkokosnuss zu Beginn des Reifungsprozesses in deutlich grüner Farbe heranwächst. Gleich alte Früchte hängen zusammen an dem einen und selben Fruchtstand. Je nach Reifegrad wird in der Kokosnuss mehr und mehr Kokoswasser in Form von weißem, süßlichem Fruchtfleisch in der Nussschale eingelagert.

Ernte der Kokosnuss

Ein großer Vorteil des Kokosnussanbaus ist, dass man jeden Monat das ganze Jahr über frische Kokosnüsse ernten kann ohne, dass vorher neu angepflanzt oder -gesät werden muss. Dabei wachsen an einer einzigen Palme 5 bis 8 Kokosnüsse jeden Monat. Nach einem halben Jahr in etwa erreicht die Kokosnuss die volle Größe und nach einem Jahr ist sie gelblich, rot-braun also richtig ausgereift und Verzehrbereit. Dabei trägt eine Kokospalme entweder viele kleine oder wenige große Kokosnüsse.
Kokosnüsse werden entweder durch einen Menschen oder teilweise tatsächlich sogar durch dressierte Affen geerntet. Auf großen Plantagen werden hierfür einfach lange Stangen mit einem vorne daran befestigten Messer benutzt um auf einfache Art schnell viele Kokosnüsse ernten zu können. Jedoch auch nicht selten klettern ist es heutzutage auch noch Praxis, dass Menschen mit Hilfe einer bestimmten Technik auf die Palme klettern, um an die Kokosnüsse heran zu kommen.

Weiterverarbeitung der Kokosnuss

Die Kokosnuss wird vor allen Dingen dadurch so wertvoll, da man die Frucht zu so vielen unterschiedlichen Lebensmitteln und artverwandten Produkten weiterverarbeiten kann. Gespickt voller positiver, gesundheitlicher Vorteile auf den Körper, sind alle aus der Frucht weiterverarbeiteten Lebensmittel Pflicht für jeden, der viel Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung legt. Vorne weg ist klar vor allen Dingen die Kokosnuss als reines Naturprodukt zu empfehlen. Aber auch 100% reines, natürliches Kokosöl, Kokosmus, Kokosfett oder Kokoswasser sind ideal für einen gesunden, ausgewogenen Ernährungsplan. Mehr zu dem Thema wie gesund die Kokosnuss für uns ist, können sie hier lesen.

Weitere, zusätzliche Varianten der verarbeiteten Kokosnuss sind der beliebte Kokoshonig oder auch der sirupähnliche Palmenzucker. Die Fasern der Kokosschale dienen auch zur Anwendung in Dämmmaterialen, für Sitzpolster oder auch in Form von Kokosmatten als Abstreifer vor der Haustür oder im Auto als Fußmatte. Aus der harten Kokosschale lassen sich bspw. Gegenstände schnitzen oder ausgetrocknete Blätter der Kokospalme dienen als Schattenspender in Strandbars. Übergebliebene Rückstände der Weiterverarbeitung können als natürlicher Dünger oder Viehfutter verwendet werden.

paypal-cta-button

Empfohlene Top Produkte aus Kokosnüssen:

Kokosnuss

Top Empfehlungen Direkt zu Amazon
1) Mituso Bio Kokosöl nativ, 1er Pack (1 x 1 l) Jetzt kaufen
2) Goco Kokoswasser 100% Natur ohne Zusätze 12 x 0,33 l Jetzt kaufen
3) Pit & Pit Kokosraspeln Bio 2,5 kg Jetzt kaufen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *